HandfeuerlöscherHandfeuerlöscher : Ein Feuerlöscher ist ein tragbares Kleinlöschgerät mit einem Gesamtgewicht von maximal 20 Kilogramm. Er dient dem Ablöschen von Klein- und Entstehungsbränden. Er enthält Löschmittel, das durch gespeicherten oder bei Inbetriebnahme erzeugten Druck ausgestoßen wird. Die in einem Feuerlöscher verwendeten Löschmittel sind aufgrund ihrer Löschwirkung für bestimmte Arten von Bränden geeignet, die in Brandklassen eingeteilt sind. Die Brandklassen, für die ein Feuerlöscher geeignet ist, sind auf jedem Feuerlöscher angegeben und mit Piktogrammen abgebildet und durch die Buchstaben A, B, C, D und F abgekürzt. Aus der Eignung eines Feuerlöschers für bestimmte Brandklassen, leitet sich auch häufig der umgangssprachliche Name ab, so ist beispielsweise ein ABC-Löscher für die Brandklassen A, B und C geeignet. Seit Mitte 1992 werden tragbare Feuerlöscher in Deutschland nach DIN EN 3 zugelassen. Wesentlicher Unterschied zur bisherigen Zulassung ist die Zuordnung und Prüfung des Löschvermögens eines jeden Feuerlöschers. Dies geschieht anhand verschieden großer Prüfobjekte. (Löschobjekte) Das größte Prüfobjekt das mit dem Feuerlöscher noch abgelöscht werden kann, definiert sein maximales Löschvermögen (Rating). Da dieses je nach Brandart des Prüfobjektes differieren kann, wird es für jede Brandklasse gesondert ermittelt. Bei Bränden der Brandklasse A Prüfobjekte sind gleichförmig gestapelte Holzstöße von 56 cm Höhe und 50 cm Breite. Die Größe des Prüfobjekts wird durch seine Länge bestimmt. Ist der Holzstoß 80 cm lang, so wird das Prüfobjekt mit 8 A bezeichnet, wobei die Zahl die Länge in Dezimetern angibt und der Buchstabe für die Brandklasse steht. Die Prüfobjekte sind folgendermaßen gestaffelt: Bei Bränden der Brandklasse B Prüfobjekte sind runde Stahlwannen, in die ein Gemisch aus 1/3 Wasser und 2/3 benzinähnlichen Brennstoff gefüllt wird. Die eingefüllte Gemischmenge in Litern entspricht wiederum der Zahl des erreichten Löschvermögens des Feuerlöschers, sofern dieser das Objekt abgelöscht hat. Die Prüfobjekte sind folgendermaßen gestaffelt: Bei Bränden der Brandklasse C Hier gibt es keine Staffelung des Löschvermögens. Geprüft wird nur, ob vom Feuerlöscher brennendes Gas abgelöscht wird, welches am Ende eines 2 m langen Rohres austritt. Feuerlöscher nach der bisherigen Norm DIN 14406 / 1-3 bleiben weiterhin in Deutschland zugelassen. Als Löschmittel werden nicht brennbare Gase, Löschpulver, Wasser oder wässrige Lösungen sowie Schaum verwendet. Bis Mitte der 1990er wurden auch Halone als Löschmittel eingesetzt, die Verwendung ist aber seit dem wegen der extremen Ozonschicht-Schädigung verboten. Die folgenden Kurzzeichen zum Löschmittel sind in der DIN EN 3 nicht mehr vorgeschrieben und daher auf neueren Feuerlöschern nicht mehr zu finden. Diese Kurzzeichen haben daher eigentlich nur noch geschichtliche Bedeutung. Kennbuchstabe K : Kohlendioxidlöscher (Brandklasse B, selten auch C) Kennbuchstabe P : Pulverlöscher für reine Flammenbrände (Brandklassen B und C) Kennbuchstabe PG: Pulverlöscher für Flammen- und Glutbrände (Brandklassen A, B und C) Kennbuchstabe M : Pulverlöscher für Brände von Metallen (Brandklasse D) Kennbuchstabe W : Wasserlöscher (Brandklasse A) Kennbuchstabe S : Schaumlöscher (Brandklassen A und B) Kennbuchstabe H : Halonlöscher (sind überwiegend verboten wegen der Ozonschädigenden Wirkungen der Halone 1211 und 1301, siehe Montrealer Protokoll) (Brandklasse B) Fettbrandlöscher (Brandklassen A und F) Aufladelöscher: Feuerlöscher der aus zwei Behältern (Löschmittelbehälter und Treibgasbehälter) besteht; Prinzip: wird zwischen den beiden Behältern eine Verbindung hergestellt, z. B. durch Öffnen des Ventils am Treibgasbehälter, so strömt das Treibmittel (Treibgas, z. B. Kohlendioxid) in den Löschmittelbehälter und setzt diesen unter Druck. Man sagt, der Aufladelöscher ist " aufgeladen ", er ist nun bereit, das Löschmittel auszustoßen. Man unterscheidet Aufladelöscher mit am Löscher außen und mit innen (im Löschmittelbehälter) angebrachter Treibgasflasche. Aufladelöscher gibt es für die Löschmittel Pulver, Wasser und Schaum als vorgemischte Lösung oder als Kartusche mit Schaumkonzentrat. Dauerdrucklöscher: (Permanentlöscher ) Feuerlöscher, bei dem sich Löschmittel und Treibgas zusammen in einem Löschmittelbehälter befinden; Prinzip: das im Löschmittelbehälter enthaltene Treibgas (Stickstoff) übt einen andauernden (permanenten) Druck auf das Löschmittel aus. Nach Betätigung der Auslösevorrichtung, z. B. eines Schalthebelventils, strömt das Löschmittel unter Druck über das Steigrohr, den Auswurfschlauch und die Auswurfdüse aus dem Feuerlöscher. Dauerdrucklöscher gibt es für die Löschmittel Wasser, Schaum und Pulver; Vorteil: preisgünstiger Löscher der Standardklasse mit geringem technischen Aufwand; Nachteil: der Löschmittelbehälter steht ständig unter Druck. (untersteht somit des § 15 der Druckbehälterverordnung) Es besteht die Gefahr, dass durch geringe Undichtigkeiten am Löscher (Schleichgase) das Treibgas unbemerkt entweicht und der Löscher damit funktionsunfähig wird. Eine weitere Möglichkeit der Druckspeicherung sind sogennate "Gaslöscher", bei denen das Löschmittel (Kohlendioxid, CO²) gleichzeitig das Treibmittel ist. Löscher mit chemischer Druckerzeugung sind in der aktuellen Norm (DIN EN 3) nicht mehr vorgesehen und sollten mittlerweile überall ausgemustert sein. Chemische Druckerzeugung war früher vor allem bei Wasser- und Schaumlöschern üblich: im Löschmittel waren alkalische Salze gelöst; zur Inbetriebnahme wurde durch einen Schlagknopf eine Säureampulle zertrümmert - die folgende chemische Säure-Base-Reaktion führte zur Bildung von Kohlendioxid, das als Treibmittel fungierte. Die folgenden Kurzzeichen zur Druckerzeugung sind in der DIN EN 3 nicht mehr vorgeschrieben, sind daher auf neueren Feuerlöschern nicht mehr zu finden und haben daher ebenfalls nur noch geschichtliche Bedeutung. Kennbuchstabe C: Chemische Druckerzeugung während der Inbetriebnahme Kennbuchstabe H: Aufladelöscher, ein gesonderter Treibmittelbehälter setzt den Löschmittelbehälter bei der Inbetriebnahme unter Druck. Der Treibmittelbehälter kann entweder außerhalb des Löschmittelbehälters angebracht sein und damit leichter als solche erkennbar sein oder innerhalb, wo man ihn damit meist nur an der Bezeichnung erkennt. Kennbuchstabe L: Dauerdrucklöscher, der Löschmittelbehälter steht ständig unter Druck. Auf Grund der Bauart sind sie die preisgünstigeren. Da der Feuerlöscher nur für eine begrenzte Zeit Löschmittel ausstößt (je nach Größe des Feuerlöschers reicht das Löschmittel nur einige Sekunden), sind folgende Hinweise zu beachten, um die bestmögliche Löschwirkung zu erzielen: Feuerlöscher erst am Brandherd betätigen. Unter Beachtung der Windrichtung immer mit dem Wind vorgehen. Flächenbrände vom Rand her löschen. Tropfbrände werden von oben nach unten gelöscht, damit brennende Tropfen das Feuer nicht wieder neu entzünden. Wenn nur ein Löscher zur Verfügung steht, sorgsam benutzen und den Inhalt portionsweise verwenden, wenn dadurch der Löscherfolg nicht gefährdet wird. Besser mehrere Feuerlöscher gleichzeitig als nacheinander einsetzen. Die gelöschte Brandstelle nicht sofort verlassen, sondern beobachten, ob sich das Feuer wieder entzündet. Reservelöschmittel bereit stellen. Flüssigkeitsbrände möglichst mit einem Löschnebel bekämpfen. Ein voller Löschstrahl kann unter Umständen den Brandherd vergrößern! Die verwendeten Feuerlöscher nicht wieder zurückstellen, sondern gleich Fachbetrieben zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft übergeben. Bei der Verwendung von Pulverlöschern bei Feststoffbränden (Glutbrände, Brandklasse A) das Löschmittel stoßweise abgeben. Das Pulver legt sich so besser auf das Brandgut. Bei der Verwendung von Pulverlöschern bei Flüssigkeits-und Gasbränden (flüssige und flüssig werdende Stoffe, Brandklasse B; Gasbrand, Brandklasse C) die Flammen mit einer Pulverwolke (Abstand!) einhüllen. Den Pulverstrahl nicht unterbrechen. Ebenso bei Kohlendioxid-Löschern und Flüssigkeitsbränden. Bei der Brandbekämpfung unbedingt immer auf die eigene Sicherheit achten. Ein Feuerlöscher muss in der Regel alle zwei Jahre auf seine Funktion überprüft werden (Sonderregelungen beachten!). Die Überprüfung dient vor allem: 1. der ordnungsgemäßen Funktion des Feuerlöschers und 2. der Sicherheit des Benutzers eines Feuerlöschers (es wird mit hohen Drücken gearbeitet). Bei ordnungsgemäßer Überprüfung erhält er eine Prüfplakette, auf der ersichtlich ist, wann er zuletzt überprüft wurde. Es muß außerdem sichtbar sein, wer den Feuerlöscher überprüft hat. Ein Hinweis auf die "Nächste Prüfung" ist eine freiwillige Angabe. Zur Überprüfung eines Feuerlöschers gibt es in Deutschland die DIN (Deutsches Institut für Normung) 14406, für Europa die EN (Europäische Norm) und im Allgemeinen die vom Hersteller erlassenen Prüf- und Füllvorschriften. Diese sind bei den entsprechenden Fachbetrieben einsehbar. Damit ist für den Eigentümer des Feuerlöschers eine gewisse Kontrolle der Wartungsarbeiten und der damit verbundenen Kosten möglich. Mögliche Schäden sind Undichtheit, sodass er Druck verliert. Bei vielen Typen mit einem integrierten Manometer kann man einen möglichen Druckverlust zwischendurch auch selbst kontrollieren. Bei Pulverlöschern kann das Pulver im Laufe der Zeit verdichtet sein, sodass es auch unter Druck nicht ausgeblasen werden kann Die Handhabung eines Feuerlöschers ist denkbar einfach und in wenigen Minuten für jedermann zu erlernen zunächst die Sicherung ziehen und den Schlagknopf drücken. Dann den Löschstrahl mit kurzen gezielten Stößen Handfeuerlöscher : auf den Brandherd richten. Darauf achten, dass genügend Abstand zu den Flammen besteht. Im Brandfall kann somit jeder "erste Hilfe" leisten, größere Sachschäden verhindern oder sogar Menschenleben Handfeuerlöscher : retten. Auch Kinder und im Haushalt lebende Senioren, so die dringende Empfehlung des Verbandes, sollten sich daher mit den wichtigsten Handgriffen vertraut machen - schließlich weiß man nie, wer sich zu einem Unglückszeitpunkt im Haus aufhält. Wie in jeder Notsituation gilt auch hier: Ruhe bewahren ist das A und O, denn Handfeuerlöscher : hektisches Agieren verhindert überlegtes Reagieren. In jedem Fall sollte zudem über die Notrufnummer 112 die Feuerwehr rufen, um die Ursache des Brandes klären zu lassen und ein Wiederaufflammen des Handfeuerlöscher : Brandherdes auszuschließen. Feuerlöscher nach dem Einsatz unbedingt neu auffüllen lassen Nach jedem Einsatz muss der Feuerlöscher unbedingt neu aufgefüllt werden - auch dann, wenn er nur teilweise entleert Handfeuerlöscher : wurde. Die Kosten dafür übernimmt meist die Hausratversicherung. Und die Wiederauffüllung selbst übernehmen qualifizierte Brandschutz-Fachbetriebe, die man zum Beispiel in den "Gelben Seiten" oder im Internet unter findet. Diese bieten auch eine kompetente Beratung bei Neuanschaffungen sowie die regelmäßige sachkundige Prüfung Handfeuerlöscher : der Geräte, die spätestens alle zwei Jahre durchgeführt werden sollte. Denn nur so ist gewährleistet, dass ein Feuerlöscher im Falle eines Falles auch wirklich voll funktionstüchtig ist. Feuerlöscher - egal, ob sie Handfeuerlöscher : privat oder gewerblich hoffentlich nicht gebraucht werden - sind regelmäßig zu überprüften. Mindestens alle zwei Jahre - so der dringende Rat des bvbf Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. - müssen die Geräte sachkundig geprüft, eventuell instand gesetzt und bei Bedarf mit neuen Lösch- und Treibmitteln gefüllt werden. Nur Handfeuerlöscher : so ist sichergestellt, dass sie im Falle eines Brandes auch voll funktionstüchtig sind. Wann ein Feuerlöscher zuletzt überprüft wurde, lässt sich an der Prüfplakette erkennen, die der sachkundige Mitarbeiter eines Brandschutz-Fachbetriebes nach jeder Prüfung neu anbringt. Bei der Prüfung richtet der Experte sein Augenmerk zunächst Handfeuerlöscher : auf die Beschaffenheit der Lösch- und Treibmittel. Dazu wird der Behälter geöffnet, das Löschmittel entnommen und hinsichtlich Gewicht, Volumen und Einsatzfähigkeit untersucht. Bei Aufladelöschern, deren Handfeuerlöscher : Druck sich unmittelbar vor dem Gebrauch durch eine Gaspatrone aufbaut, wird diese Patrone ebenfalls überprüft. Dauerdrucklöscher stehen unter einem permanenten Innendruck. Hier gilt die Aufmerksamkeit des Prüfers einem möglichen Druckverlust. Abgerundet wird die Prüfung durch eine Kontrolle der Dichtungen sowie hinsichtlich Handfeuerlöscher : äußerer Beschädigungen und Materialermüdungen des Metallmantels. Festgestellte Mängel werden dann anschließend sachkundig behoben. Qualifizierte Brandschutz-Fachbetriebe bieten einen umfassenden Service Handfeuerlöscher : im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz: Angefangen bei der Auswahl und dem Einbau passender Geräte über eine Einweisung in die richtige Handhabung bis hin zu Löschübungen. Zudem stellen sie sicher, dass regelmäßig die sachkundige Prüfung der Geräte erfolgt. Qualifizierte Brandschutz-Fachbetriebe Ein Brand in den eigenen vier Wänden ist für viele eine Schreckensvision. Dabei ist man den Flammen keineswegs hilflos ausgeliefert. Fast immer Handfeuerlöscher : lassen sich Brände in ihrer Entstehungsphase mit einem Feuerlöscher erfolgreich bekämpfen. Brände sind gerade heute eine besonders elementare Bedrohung für uns Menschen, aber auch für unsere Umwelt und Güter. Handfeuerlöscher : Die ständige Entwicklung neuer Werkstoffe und Materialien sowie ihre Anwendung stellen den Brandschutz immer wieder vor neue, herausfordernde Aufgaben.Tragbare Feuerlöscher gibt es mit verschiedenen Handfeuerlöscher : Löschmitteln. Als Löschmittel können eingesetzt werden Pulver – Wasser – Schaum – Kohlendioxid Anhand der Brandklassen können Sie ermitteln welches Löschmittel das geeignete für Ihren Bedarf ist. Feuerlöscher steht die umweltbewußte Unternehmensführung natürlich genauso im Vordergrund wie in den anderen Handfeuerlöscher : Produktionsbereichen. Mit unseren Produkten verhindern, erkennen und löschen wir Brände. Und das auf höchstem Niveau mit Top Qualität. Ob für Feuerlöscher oder Feuerlöschanlagen: Jeder Großbrand hat einmal klein angefangen. Mit einem Feuerlöscher hätte er vielleicht verhindert werden können. Wir haben den richtigen Löscher in Top- Handfeuerlöscher : Qualität für jeden Einsatzbereich und alle Brandklassen. Eines muss auf Anhieb klar sein: wie ein Feuerlöscher zu handhaben ist. Niemand kann im Notfall lange überlegen. Die Bedienung unserer Feuerlöscher ist spielend Handfeuerlöscher : einfach, denn bei uns gibt es eine einheitliche Handhabung. Unsere CO2 -Überladung ist wirklich patent: Das Treibmittel tritt durch ein perforiertes Rohr fein verteilt in die Löschflüssigkeit ein und durchmischt sie besonders Handfeuerlöscher : gut. Bei praktisch allen Betriebstemperaturen wird ein konstant hoher Betriebsdruck erreicht. Es findet keine Entmischung statt. So entsteht ein gleichmäßiger Löschmittelstrahl mit konstanter und sehr ergiebiger Handfeuerlöscher : Löschleistung. Brandklasse A Brände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennen, zum Beispiel: Autoreifen, Holz, Kohle, einige Kunststoffe, Papier, Stroh und Handfeuerlöscher : Textilien.
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